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| Lordomat SE (2 takt SShebel) |
| Verschluss / shutter | Prontor SVS 1-1/300sec +B | ![]() |
| 24x36mm | ||
| Baujahr Kamera | 1959 | |
| Produktionszeit Kamera | 1959 | |
| Kamerapreis 1956 | DM 240,- | |
| Kadlubek-Nummer | LDO0100 | |
| Produktions-Stückzahlen |
Zur
Photokina 1954 brachte Leidolf als Neuheit das Lordomat-System heraus. Dieses
Kamerasystem brachte für den Hersteller Leidolf den Durchbruch. Die Kamera
bestach durch
ein solide gefertigtes und handliches Gehäuse, verbunden mit der Möglichkeit,
verschiedene Wechselobjektive zu verwenden. Aufsteckbare Teile, wie
Wechselsucher und Belichtungsmesser rundeten das überaus positive
Erscheinungsbild harmonisch ab. Da man es geschickt verstand,
bestmögliche Qualität
zu einem günstigen Preis anzubieten, wurde das Lordomat-System
zu einem „Renner“. Insbesondere bei jenen, welche sich schon damals nicht
den
Namen - um jeden Preis ! -leisten wollten
oder konnten. Die Verschlüsse Prontor (SVS) wurden
von Gauthier bezogen. Die Optiken waren vom Feinsten und boten
keinerlei
Anlass zur Kritik. Der Vierlinser Lordonar 1:2,8/50mm
und der lichtstarke Sechslinser Lordon 1:1,9/50mm standen namhafteren
Mitbewerbern in keiner Weise nach. Gerechnet waren beide
Optiken von EMO-Optik in Wetzlar und wurden bei Enna in München hergestellt.
Die Wechselobjektive 35, 90 und 135mm baute die Firma Schacht in Ulm.